Ventile


Einlass- und Auslassventile Defekt an Ventilen verhindern
Ventile sitzen im Zylinderkopf des Motors und werden von der Nockenwelle betätigt. Sie bewegen sich „im Takt“ der Nockenwelle im Brennraum auf und ab und öffnen und schließen diesen für den jeweiligen Arbeitstakt.

Einlass- und Auslassventile

Man unterscheidet zwischen Einlass- und Auslassventilen. Einlassventile öffnen den Brennraum für die Zufuhr von Luft, die durch die Abwärtsbewegung des Kolbens in diesen gesaugt wird. Auslassventile öffnen den Brennraum, damit die Abgase von der Aufwärtsbewegung des Kolbens aus diesem wieder ausgestoßen werden können. Die Länge der Nocken der Nockenwelle bestimmt darüber, wie lange die Ventile geöffnet bleiben (Ventilsteuerzeit). Geschlossen werden sie durch Federkraft.

Defekt an Ventilen verhindern

Ventile sind empfindlich, wenn Keilriemen und Steuerkette nicht optimal eingestellt sind. Nur wenn die Nockenwelle zur richtigen Zeit die Ventile öffnet und schließt, läuft der Motor auch rund. Stimmen die Öffnungs- und Schließzeiten nicht, können Ventile stehenbleiben oder sogar mit dem nach oben fahrenden Kolben kollidieren, was zu einem Motorschaden führen kann. Fahranfänger können gelegentlich auch zum Defekt von Ventilen beitragen, wenn sie aus Versehen bei hoher Drehzahl in einen niedrigen Gang schalten. Ventile sind für diese plötzlich und heftig auftretenden Kräfte in vielen Motoren nicht ausgelegt, sodass sie brechen oder sich verbiegen können.