Keilrippenriemen


Unterschied zwischen Keilriemen und Keilrippenriemen Regelmäßige Prüfung des Keilrippenriemens
Der Keilrippenriemen – auch Rippenband genannt – erfüllt prinzipiell die gleichen Aufgaben wie der Keilriemen. Auch der Keilrippenriemen treibt über die Kurbelwelle Nebenaggregate des Motors an.

Unterschied zwischen Keilriemen und Keilrippenriemen

Der Keilrippenriemen kann im Unterschied zum Keilriemen dank seiner speziellen Oberfläche mit Längsrillen beidseitig verwendet werden, also mehrere Aggregate zur selben Zeit antreiben. Das ist vor allem dann sinnvoll und nützlich, wenn der Motorraum viele Nebenaggregate beherbergt, die in geringem Abstand zueinander montiert sind. Die Antriebswellen der jeweiligen Aggregate müssen indes für den Antrieb mit einem Keilrippenriemen ausgelegt sein, sprich: Auch sie haben eine entsprechend mit Längsrillen versehene Oberfläche. Nach DIN 7867 beträgt beim Profil K, das im Kraftfahrzeugbau Verwendung findet, der Mindestdurchmesser der Scheiben für die Profilseite (Rippen) 45 mm, auf der Rückseite 70 mm.

Regelmäßige Prüfung des Keilrippenriemens

Ein Ersatz des einfacheren Keilriemens durch einen Keilrippenriemen ist nicht ausnahmslos möglich. Auch der Keilrippenriemen sollte regelmäßig nach oberflächlichen Beschädigungen oder nachlassender mechanischer Spannung kontrolliert werden. Wird dies vernachlässigt, kann unzureichende Akkuladung über die Lichtmaschine oder ein Überhitzen des Motors – im Falle eines gerissenen Rippenbandes – die Folge sein.