Keilriemen


Quietschender Keilriemen
Der Keilriemen ist Teil des so genannten Aggregatetriebs. Er läuft über die Kurbelwelle und treibt die verschiedenen Nebenaggregate eines Motors an. Dies sind unter anderem die Lichtmaschine und die Wasserpumpe und je nach Ausstattung des jeweiligen Fahrzeuges der Klimakompressor und die Hydraulikpumpe der Servolenkung. Je nach Fahrzeugtyp ist der Keilriemen unterschiedlich lang und unterschiedlich breit. Ausstattungsabhängig können mehrere Keilriemen pro Fahrzeug zum Einsatz kommen.

Quietschender Keilriemen

Ein Keilriemen, der entweder am Ende seiner Lebensdauer angelangt ist oder nicht mehr unter ausreichender mechanischer Spannung steht, macht sich durch deutlich vernehmbare Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sollte die Werkstatt prüfen, ob sich die Spannvorrichtung nachstellen lässt. Bei vielen Fahrzeugen kann die Lichtmaschine über eine Metallschiene bewegt und damit die Riemenspannung reguliert werden. Mercedes-Benz-Fahrzeuge besitzen häufig eine selbst nachstellende Spannvorrichtung über eine Federmechanik. Falls nicht, sollte der Riemen getauscht werden. Ein Keilriemen ohne ausreichende Spannung treibt die Lichtmaschine nicht mehr richtig an, wodurch die Batterie des Fahrzeugs nicht mehr ausreichend geladen wird. Reißt ein Keilriemen, wird die für den Motor lebenswichtige Wasserpumpe nicht mehr angetrieben, die Maschine überhitzt durch nicht ausreichende Zirkulation der Kühlflüssigkeit und kann innerhalb kurzer Zeit kaputtgehen.