Thermomanagement


Vorteile eines optimalen Thermomanagements Bestandteile der Thermomanagementsystems
Zum Thermomanagement eines Kraftfahrzeugs gehören alle Komponenten, die direkt oder indirekt nicht nur den Wärmehaushalt des Motors, sondern auch den des Fahrgastraums beeinflussen. Dies sind also nicht nur die offensichtlichen Elemente wie Kühler, Kühlmittel und Thermostat, sondern auch das Heizungs-Lüftungssystem und eine vorhandene Klimaanlage.

Vorteile eines optimalen Thermomanagements

Ein optimales Thermomanagement – auch Wärmeenergiebilanz genannt – kann im besten Fall dazu führen, dass weniger Kraftstoff verbraucht und weniger Abgase emittiert werden. Gleichzeitig ist die Warmlaufphase verkürzt und der Innenraum wird schneller warm. Mit diesen Maßnahmen soll der Motor schneller seine Betriebstemperatur und damit seinen optimalen Arbeitspunkt erreichen. Unter ökologischen wie ökonomischen Gesichtspunkten ist ein effizientes Wärmemanagement im Fahrzeug unbedingt anzustreben.

Bestandteile der Thermomanagementsystems

Grundsätzlich besteht ein Thermomanagementsystem aus den Komponenten, die für die Motorkühlung zuständig sind, also aus dem eigentlichen im Fahrzeugbug montierten Kühler inklusive der Kühlflüssigkeit und der sogenannten Wasser- oder Kühlmittelpumpe. Auch der Thermostat, ein Temperatursensor, der Kühlerventilator und der Kühlwasserbehälter (auch Ausgleichsgefäß genannt) sind Bestandteile des Kühlkreislaufs.
Nimmt man die Klimaanlage ins Thermomanagement dazu, sind weiterhin der Kompressor, der Kondensator, der Trockner und das Expansionsventil zu nennen. Je effizienter die Komponenten zur Motorkühlung arbeiten, desto besser kann auch die Klimaanlage arbeiten, deren Wirksamkeit von der Motorleistung und dem schnellen Erreichen der Betriebstemperatur abhängt.
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