Klimakompressor


Regelmäßige Prüfung hilft Schäden zu vermeinden
Der Kompressor ist eines der wesentlichsten Bestandteile der Klimaanlage. Er verringert das Volumen und erhöht die Dichte des gasförmigen Kältemittels, weshalb man ihn auch als Verdichter bezeichnet. Bei diesem Vorgang wird das Kältemittel erhitzt. In der Regel wird der Klimakompressor über den Keilriemen oder Keilrippenriemen des Fahrzeuges angetrieben. Bei schwach motorisierten PKW ist das Einschalten der Klimaanlage oft mit einem spürbaren Nachlassen der Leistung verbunden.
Meist sitzt der Klimakompressor direkt am Motorblock, damit er über Riemen und Riemenscheibe seine Antriebsenergie vom Motor abzapfen kann. Während die Kompressoren in der Vergangenheit große Geräte waren, sind die Bauformen inzwischen so kompakt geworden, dass sie problemlos in den Motorraum von Kleinwagen passen. Der Verdichter komprimiert das vom Verdampfer kommende Kühlmittel auf etwa 18 bar und leitet es anschließend zum Kondensator weiter, wo die Verflüssigung stattfindet. Aktiviert wird der Kompressor über eine Magnetkupplung.

Regelmäßige Prüfung hilft Schäden zu vermeinden

Nur gasförmige Stoffe können von einem Kompressor für Kältemittel verdichtet werden, nicht jedoch Flüssigkeiten. Wenn Schläuche undicht sind oder der Verdampfer eine Leckstelle hat, kann es dazu kommen, dass der Kompressor flüssige Bestandteile ansaugt. Dies kann zur Beschädigung führen, weil der Klimakompressor nicht dafür ausgelegt ist. Mangelnde Schmierung durch falsches Öl mit reduzierter Viskosität lässt Kolben im Kompressor oft festfressen. Zu wenig Kompressoröl oder Kältemittel können zu einer Überhitzung des Bauteils führen. Im Rahmen der Klimaanlagen-Inspektion wird auch der Klimakompressor von der Werkstatt überprüft.
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