Aktoren


Zusammenspiel von Sensoren und Aktoren Wichtigste Aktoren im Ottomotor
In der Elektrotechnik unterscheidet man grundsätzlich zwischen Aktoren (auch Wandler genannt) und Sensoren (Fühler). Letztere erfassen Messgrößen verschiedener Art. Das können etwa Temperaturen oder Füllstände sein.

Zusammenspiel von Sensoren und Aktoren

Die von den Sensoren erfassten Messgrößen werden an einen Rechner – im Fahrzeug ein Steuergerät – übermittelt. Dieser vergleicht dann die erfassten Ist-Daten mit vorgegebenen Sollgrößen. Das Steuergerät schickt dann Impulse an diverse Stellglieder, die man Aktoren nennt. Mechanische Aktoren führen Bewegungen aus und sind damit meist Elektromotoren oder elektromagnetische Ventile.

Wichtigste Aktoren im Ottomotor

Einer der wichtigsten Aktoren in einem Ottomotor ist der so genannte „Drosselklappenstellmotor“ oder „Drosselklappenansteller“, der auch Teil der Leerlaufdrehzahlregelung ist. Dabei handelt es sich um einen kleinen Elektromotor, der die Stellung der Drosselklappe auf „Anforderung“ des Gaspedals verändert, um damit die Luftzufuhr für den Brennraum des Motors zu regulieren. Defekte an diesem Bauteil machen sich etwa durch eine deutlich zu hohe oder stark schwankende Leerlaufdrehzahl bemerkbar. Der Drosselklappenstellmotor zählt, wie die meisten elektromagnetischen Stellglieder in einem Fahrzeug, zu den induktiven Aktoren. Darüber hinaus treten in der Fahrzeugtechnik noch kapazitive und ohmsche Aktoren auf. Zündkerzen etwa sind kapazitive, Warnleuchten in der Instrumententafel sind ohmsche Aktoren.