Bremsbacken


Die Funktionsweise der Bremsbacken Austausch der Bremsbacken
Eine Trommelbremse benötigt einen Träger für den Bremsbelag: die Bremsbacke. Entsprechend auf die Krümmung der Bremstrommel angepasst, sind die ebenfalls gebogenen Bremsbeläge auf der Bremsbacke befestigt. Früher wurden die Bremsbeläge mit Nieten auf der Bremsbacke befestigt. Heute werden spezielle hitzefeste Klebstoffe dafür eingesetzt, die eine genauere Fixierung und rationellere Herstellung ermöglichen.

Die Funktionsweise der Bremsbacken

Bremsbacken sind anders als Bremsbeläge der Scheibenbremsen von außen nicht zu sehen, da sie innerhalb der Bremstrommel liegen. Dort befinden sich jeweils zwei Bremsbacken, die gegenüberliegend an der Bremsankerplatte beweglich befestigt sind. Fährt der Radbremszylinder bei der Betätigung der Bremse aus, drückt er die Bremsbacken und damit die darauf befestigten Bremsbeläge gegen die Bremstrommel. Die dadurch entstehende Reibung bremst nun das entsprechende Rad ab. Ist der Bremsvorgang abgeschlossen, sorgen Federn (Rückholfedern) dafür, dass die Bremsbacken wieder zurück in ihre Ausgangsposition fahren und das Rad wieder freigegeben wird.

Austausch der Bremsbacken

In der Bremstrommel sorgen zwei gegenüberliegende Bremsbacken für die benötigte Bremswirkung. Sie sind - wie auch die Bremsbeläge bei Scheibenbremsen - ein Verschleißteil, da bei jedem Abbremsen des Fahrzeugs ein Teil des Bremsbelages abgenutzt wird. Bei jeder Fahrzeuginspektion ist auch eine Prüfung und gegebenenfalls Erneuerung der Bremsbeläge vorgeschrieben. Da es bei PKW nur üblich ist, die Hinterachse mit Trommelbremsen auszustatten, werden insgesamt vier Bremsbacken benötigt. Bei einem Ersatz ist es besser, immer beide Seiten auszuwechseln, da sonst durch unterschiedliche Bremswirkung der einzelnen Bremstrommeln ein Verziehen des Fahrzeugs in der Spur auftreten kann. Im Handel werden Bremsbackensätze angeboten, welche Zug- und Rückholfedern sowie die benötigten Bremshebel für beide Seiten enthalten.