Tagfahrlicht


Funktion und Position am Fahrzeug Freiwillige Nachrüstung Vorteile des Tagfahrlichts
Seit Februar 2011 sind Tagfahrleuchten für Neufahrzeuge in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Eine Nachrüstpflicht für Altfahrzeuge besteht nicht. Tagfahrleuchten haben gegenüber dem Abblendlicht nicht die Aufgabe, die Fahrbahn für den Fahrzeugführer auszuleuchten, sondern das Fahrzeug selbst für andere Verkehrsteilnehmer bei jeder Witterung besser erkennbar zu machen.

Funktion und Position am Fahrzeug

Tagfahrleuchten sind zumeist unterhalb der Scheinwerfer montiert, können aber auch – wie bei vielen modernen Fahrzeugen – in diese integriert sein. Eingeschaltet werden sie automatisch über die Zündung und zwar unabhängig vom Abblendlicht und den Rückleuchten. Heute haben sich – aufgrund ihrer Lebensdauer und den relativ geringen Kosten auch für den Nachrüstmarkt – Leuchtdioden (LED) als Tagfahrlicht durchgesetzt. Viele Autohersteller nutzen die Gestaltung der Tagfahrleuchten, die keiner festen Norm unterliegt, als Designelement an der Fahrzeugfront.

Freiwillige Nachrüstung

Nachrüstlösungen sind entweder LED-Bauteile mit Aktivierung durch die Zündung oder eine ganz simple Überbrückung des Lichtschalters, so dass bei eingeschalteter Zündung beziehungsweise laufendem Motor immer das Abblendlicht leuchtet.

Vorteile des Tagfahrlichts

Durch das ständig leuchtende Tagfahrlicht sind Autos wesentlich besser zu erkennen, was die Zahl von Unfällen zu reduzieren hilft. LED-Tagfahrlicht spart im Vergleich zum Abblendlicht rund 90% des Mehrverbrauchs ein. Eine Nachrüstung bei älteren Autos erhöht also nicht nur die Sicherheit, sondert hilft auch zu sparen.