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mid Hamburg - Die Bundesbürger legen sich immer häufig ein anderes Auto zu, wie nun ein Umfrage ergeben hat.
Das verflixte siebte Jahr hat es in jeder Hinsicht in sich - auch beim Auto. Etwa sieben Jahre lang fahren die Deutschen im Durchschnitt ihren aktuellen Wagen. Damit wird der Zeitraum nun wieder kürzer, nachdem sich über Jahre hinweg der Wechselzeitraum verlängert hatte. Bei den jüngeren Altersgruppen sind es gar nochmals zwei Jahre weniger. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Online-Fahrzeugmarkts mobile.de.
Das Pkw-Besitzverhalten verändert sich. Während in den letzten 20 Jahren die durchschnittliche Haltedauer jedes Jahr gestiegen ist, zeigt die Studie erstmals eine Trendwende. Besonders bei den jüngeren Altersgruppen zeichnet sich diese Tendenz deutlich ab: Die 18- bis 29-Jährigen fahren ihr Auto im Durchschnitt nur noch fünfeinhalb Jahre. Die Autofahrer im Alter zwischen 30 und 39 Jahren trennen sich zwölf Monate später von ihrem fahrbaren Untersatz, also nach sechseinhalb Jahren.
Ein Grund für die neue Entwicklung liegt in einem veränderten Konsumverhalten. Die Geschwindigkeit, in der hochwertige Konsumgüter gekauft und auch wieder verkauft werden, hat sich im Vergleich zu früher deutlich erhöht. Vor allem bei den jüngeren Menschen bis 40 Jahre ist der Wunsch nach Abwechslung besonders stark.
Bild: ADAC
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